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Crossgolf in Benneckenstein

Was ist das denn, werden sich viele Leser jetzt fragen. Ja, Outdoor-Sportarten sind in! Und die Outdoor- und Naturfreunde sind erfinderisch, insbesondere die Harzer. Golf ist ein elitärer Sport, nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Crossgolf dagegen, auch X-Golf genannt, kann mit einem Taschengeld finanziert werden. Gebraucht wird nur ein Schläger sowie reichlich Bälle und natürlich Gleichgesinnte. Und los geht’s, zum Beispiel in Benneckenstein.

Beim Crossgolfclub „Harzer-Berg-Luchse“. Eigentlich ist Crossgolf nur die Wiederentdeckung der Wurzeln des Golfsports in seiner Ursprungsform. Erfunden haben ihn schottische Schäfer, die sich eine Abwechslung vom tristen „Nichtstun“ ausdachten und mit ihren Schäferstöcken, beschwerte Wollknäule querfeldein trieben. Ob das so stimmt? Ich weis es nicht.

Das erste schriftliche Zeugnis des Golf in seiner heutigen Schreibweise stammt allerdings aus Schottland und zwar aus dem Jahr 1457. Soweit zur Geschichte des Golf. Crossgolf hat keine festgeschriebenen Regeln und keine Etikette. Er wird auch nicht auf gepflegtem Grün gespielt. Ihm reichen urbane oder naturbelassene Flächen. Das Ziel wird von den Spielern selbst gewählt. Es gibt nur zwei Regeln: Spaß und Sicherheit. Als Schläger werden Eisen mit Stahlschaft zwischen 6 und 8 bevorzugt. Geschlagen wird abwechselnd, das Spiel ist beendet, wenn alle Spieler das Ziel erreicht haben.

Wo die Trendsportart Crossgolf in unserer Zeit aufgekommen ist, ist strittig. Allerdings erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Grund genug für die Interessengruppe aus dem Harz ihren Club der „Harzer-Berg-Luchse“ zu gründen. Und man freut sich über Gäste, die natürlich auch Clubmitglieder werden können.

Eingeladen sind Gäste immer Sonntags ab 10 Uhr auf der Waldschneise zum Schnupper Crossgolf. Mitgebracht werden muss nichts, außer festem Schuhwerk und guter Laune. Schläger und Bälle werden gegen eine kleine Gebühr gestellt.
Weitere Informationen unter www.harzer-berg-luchse.wg.am

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal2007