Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Ab in den Urlaub >>>
Harz-Hotels online Buchen

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   
im Harz- Urlaub

 

 

Die Burg Kelbra

Der Ort Kelbra, in der Goldenen Aue, am Nordrand des Kyffhäusergebirges gelegen, wurde erstmals 1093 erwähnt. Urkundlich übereignete in diesem Jahr der Graf Heinrich von Northeim die Ortskirche dem Kloster Bursfelde. 

Um 1200 wurde am Nord-Ost-Rand von Kelbra in unmittelbarer Nähe eines Aueüberwegs die Burg errichtet, die den Helmeübergang schützen sollte. Bauherren der Burg Kelbra waren die Grafen von Rothenburg, die seit etwa 1100 über die umliegende Gegend herrschten. Die Burg Kelbra war ursprünglich als Wasserburg von ihnen angelegt und bestand aus Haupt- und Vorburg.

Burg Kelbra am Kyffhäusergebirge

Von der nahezu runden Hauptburg sind der quadratische Bergfried und die daran nördlich anschließenden Überreste vom ehemals zweigeschossigen Palas erhalten. An der Nordseite der Hauptburg finden sich noch Reste der Ringmauer, welche auf eine spätere Einbeziehung der Burg in die Stadtbefestigung Kelbras schließen lassen. Südlich der Hauptburg schloss sich die weiträumige Vorburg an, die den Bereich der heutigen Marktstraße, Lange Straße bis Ziegelhüttenstraße einschloss und vollständig überbaut wurde.

Nach dem Aussterben der Rothenburger Grafen ging auch die Burg und Herrschaft Kelbra im Jahr 1209 an die Grafen von Beichlingen über. Unter den Beichlinger Grafen wurde die Burg weiter ausgebaut. Außerdem erwirkten sie das Recht zum Abhalten von Märkten im Schutz der Burg, das Münzrecht (1251) und das von der Reichsgewalt etwa um 1271 verliehene Stadtrecht.

1348 wurde die Burg an die Grafen von Hohnstein verkauft, die ab 1394 auch in ihr residierten. 1412 trat Heinrich von Hohnstein Burg und Stadt an die Markgrafen von Meißen ab. Diese wiederum gaben sie 1413 und 1417 zu gleichen Teilen als Lehen an die Grafen von Stolberg und Schwarzburg. Im Bauernkrieg wurde die Burg Kelbra zerstört und ist seitdem eine Ruine.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kelbra_(Kyffhäuser)

zurück

Copyright der Fotos Wikipedia,
der Zeichnung und der Texte Bernd Sternal 2012

 
 
Werben auf Ausfugziele im Harz