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Vom Baumstamm zum Konzertflügel

Henry Engelhard Steinweg war Möbeltischler. Er interessierte sich sehr für Musik, reparierte Orgeln und war Kirchenorganist. 1836 konstruierte und baute er den weltweit ersten Flügel in der Küche seiner Wohnung in Seesen. Die Zeiten waren Mitte des 19.Jahrhunderts wirtschaftlich schwer im Harz. Darum wanderte die Familie Steinweg 1851 mit ihren 7 Kindern in die USA aus. In New York ließ man sich nieder und nahm den anglisierten Namen Steinway an.

1853 wurde das Familienunternehmen Steinway & Sons gegründet. Erste Erfolge stellten sich schnell ein. Der erste Steinway Flügel in New York wurde 1856 gebaut. Nach dem Tod des Firmengründers 1871 übernahmen seine 3 Söhne das Unternehmen. Insbesondere Sohn William Steinway, der als Marketing- Genie galt, ist es zu verdanken, das die kleine Firma mit Ihrem Ursprung in Seesen, zu Weltruhm gelangte.

William Steinway ist lange tot. Aber er ist Ehrenbürger von Seesen. Und im Herzoglichen Jagdschloss, das als Städtisches Museum dient, steht der erste in den USA gebaute Steinway Flügel. Natürlich gibt es in diesem Heimatmuseum vieles mehr zu sehen und zu entdecken. Dabei sei insbesondere auf den Erfinder Heinrich Züchner verwiesen, der 1830 die ersten Konservendosen in mühevoller Handarbeit herstellte. Im Museum wird die Entwicklung dieser "Allerweltsverpackung" bis zur Massenproduktion aufgezeigt.

Weitere Informationen unter: http://www.museumsverbund.de/museen/seesen.htm
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007

 
 
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal
Ein Abriss durch die Geschichte deutschen Erfindertums

mit biographischen Passagen sowie einigen Kommentaren und Einlassungen,
die hoffentlich zum Nachsinnen anregen
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal

„Vergraben ist in ewiger Nacht der Erfinder großer Name zu oft. Was ihr Geist grübelnd entdeckte, nutzen wir; aber belohnt Ehre sie auch?“
Friedrich Gottlieb Klopstock (um 1760)


Der Autor Bernd Sternal (* 1956) ist gelernter Werkzeugmacher und Flugzeug-mechaniker sowie Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Technologie. Er arbeitete als Manager in verschiedenen Branchen, war als Unternehmer, freiberuflicher Ingenieur und als Technologieberater tätig und er ist freier Erfinder mit zahlreichen nationalen und internationalen Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern. Seit 2006 ist er als Publizist und Autor tätig geworden. Mit dem Buch möchte er eine Brücke für Erfinder schlagen, sie aber auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen lassen. Auch möchte er einer breiten Leserschaft über das Erfindertum berichten, damit die Gesellschaft nicht vergisst, woher unser deutscher Wohlstand kommt und wie er zu erhalten ist. Denn erfolgreiche Erfinder sind auch Superstars, wenn auch fast immer im Verborgenen. Auch möchte er mit seinem Werk den Entschei-dungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Spiegel vorhalten. Und letztendlich hat er versucht, hoffentlich intelligente und machbare Vorschläge aufzuzeigen, um dem Erfindertum in Deutschland wieder den Stellenwert einzuräumen, den es verdient – eine Spitzenposition.
Buchauszüge hier >>> www.deutschland-kein-erfinderland.de

 
 
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