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Wo Max und Moritz zu Hause sind - Wilhelm Busch Mühle

Ein lohnendes Ziel im südwestlich Vorharz ist der kleine Ort Ebergötzen, der zwischen Herzberg und Göttingen gelegen ist. Ist der idyllische Ort, der von Handwerk geprägt ist, doch aufs engste mit dem großen Dichter und Maler Wilhelm Busch verbunden.

Wie er selbst sagt, verbrachte er die schönste Zeit seines Lebens, seine Schulzeit in Ebergötzen. Aus dieser Zeit von 1841 bis 1846 resultierte auch seine enge Freundschaft zum Müllersohn Erich Bachmann, die bis an sein Lebensende Bestand hatte. Aus diesen gemeinsamen Kindheits-erinnerungen erwuchs auch die Geschichte von "Max und Moritz" die wohl zu den bekanntesten auf der Welt zählt.

Die Wilhelm-Busch-Mühle, die Schauplatz seiner Lausbubengeschichte war, ist heute eine Gedenkstätte, ein Mühlenmuseum und Anziehungspunkt für in- und ausländische Besucher, die sich vom Charme der rumpelnden Mühle verzaubern lassen. Mit sorgfältig ausgewähltem Text- und Bildmaterial wird ein lehrreiches Stück Geschichte zum Leben und Werk von Wilhelm Busch präsentiert.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist das vorführbereite uralte Mahlsystem. Bei den individuell gestalteten Führungen im gewerbe-historischen Teil, wird das Mühlrad durch Wasserkraft in Gang gesetzt und die "rumpumpelnden" Mahlsteine mahlen das Korn. In der Mühle wird der Alltag der Müllersleute mit ihren niedrigen Stuben wieder lebendig.

Des weiteren kann man die Ausstellungen Papierstraße für persönliche Papierschöpfungen, das Zinnfigurenkabinett Max und Moritz, Historische Buchkunst sowie Gemälde ansehen. Abgerundet werden kann der Museumsbesuch durch einen Spaziergang im Bauerngarten mit Bänken und Laube. Auf dem Museumsgelände finden auch zahlreiche Veranstaltungen statt so Kulturabende, die Sommer-Serenaden und der Deutsche Mühlentag(jeweils der 2. Pfingsttag).

Mehr Informationen gibt es unter: http://www.wilhelm-busch-muehle.de
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007/2010

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