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Die Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal-Zellerfeld

Mitten im Dreißigjährigen Krieg, im Jahre 1634, vernichtete ein mächtiger Großbrand weite Teile der Bergstadt Clausthal. Auch die erst 1610 fertig gestellte Marktkirche fiel den Flammen zum Opfer. Es herrschte zu jener Zeit große wirtschaftliche Not im Oberharz, die durch den Großbrand noch multipliziert wurde. Trotzdem begann man gleich die Stadt wieder aufzubauen und mit ihr die Marktkirche. Und wie zum Trotz sollte diese noch größer und prunkvoller werden als die alte. Aber traditionelles Kirchenbaumaterial in Form von Naturstein oder Backstein war rar im Oberharz. So entschloss man sich das Baumaterial zu nutzen, das es in Hülle und Fülle gab – Holz. Die Planung begann unmittelbar und durch viele Spenden und Stiftungen kam so viel Geld zusammen, dass die neue Kirche schon 1642 eingeweiht werden konnte.  

Die evangelisch-lutherische Marktkirche bekam den Namen „zum Heiligen Geist“ und war die historische Hauptkirche im Ortsteil Clausthal und ist es noch heute in der vereinigten Bergstadt Clausthal-Zellerfeld. Sie ist die größte Holzkirche Deutschlands und gehört durch ihre Architektur und Innenausstattung zu den bedeutendsten Baudenkmälern des norddeutschen Barock.

Die Clausthaler Marktkirche ist eine imposante Hallenkirche von 57 Metern Länge, mit drei südlichen und zwei nördlichen Treppenhäusern. Ihre Ausmaße, früher 2.200, heute 2.000 Sitzplätze, zeugen von der historischen Bedeutung dieser Bergstadt als bedeutendstes Bergbauzentrum Europas. Die Holzkirche kommt vollkommen in Grau daher, das Dach im Grau der Bleideckung und das Holz gestrichen in hell- und dunkelgrau. Weithin sichtbar ist das Laternenpaar des Dachreiters auf dem westlichen Dachabschluss sowie der im Westen vorgestellte, gleich hohe quadratische Glockenturm mit Welscher Haube. Im Kirchturm wurde allein 56 Tonnen Holz verbaut, er ist ein Wunderwerk technischer Holzkonstruktion.

Das Kircheninnere macht, durch sein schmuckloses Tonnengewölbe mit umlaufenden Emporen auf den ersten Blick einen schlichten Eindruck. Nach dem Betreten der Kirche ziehen aber die außergewöhnlichen Schnitzwerke des barocken Bildschnitzers Andreas Gröbers, der in Osterode zu Hause war, alle Blicke und Aufmerksamkeit auf sich. Altar, Kanzel, Orgelprospekt, Weihnachtsengel und Taufbrunnen wirken in ihrer Kunstfertigkeit nachhaltig und zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen sakraler Schnitzkunst des 17. und 18. Jahrhunderts in Deutschland.

Auf jeden Fall ist die Clausthaler Marktkirche einen Besuch wert. Wann dieses außergewöhnliche Gotteshaus für Besucher ihre Pforten öffnet sehen sie hier: http://www.kirchengemeinde-clausthal.de/die-marktkirche/oeffnungszeiten.php

2013 - Größte deutsche Holzkirche in neuem Glanz
13 Jahre wurde die evangelische "Marktkirche zum Heiligen Geist" in Clausthal-Zellerfeld von außen saniert. Handwerker haben die die Holzverkleidung manuell abgeschliffen und neu gestrichen, nun erstrahlt die Kirche wieder in einem blauen Farbton, wie zu ihrer Anfangszeit. Übrigens ist die Kirche seit 2005 Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

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