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Die St. Johanniskapelle

Auch außerhalb der bekannten touristischen Pfade gibt es in den geschichtsträchtigen Städten der Harzregion kulturhistorische Kleinode, die zu entdecken lohnenswert ist. So auch in der alten Kaiserstadt Quedlinburg.

Die Legende besagt, dass ein askanischer Graf aus Ballenstedt an Aussatz gelitten hatte. Durch eine Heilquelle am Fuße des Bleicheberges (heute Johannishain) soll er geheilt worden sein. Um das Heilwasser weiter nutzen zu können, erstand er die Ländereien und ließ sich dort nieder. Und als Dank stiftete er ein Hospital, das er mit Ländereien ausstattete. Dieses Hospital wurde als Aussätzigenhaus 1229 erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1150 wurde für das St. Johannis-Hospital die St. Johanniskapelle erbaut. Sie gehört somit zu den ältesten Sakralbauten Quedlinburgs und ist das älteste Gebäude im Stadtteil Süderstadt. Die im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragene St. Johanniskapelle, auch "Alte Johanniskirche" oder "Süderstadt-Kapelle“ ist spätromanischen Ursprungs. Sie ist eine einschiffigen Kirche mit den Abmaßen  8,25 m in der Länge und 5,15 m in der Breite. Im 13. Jahrhundert wurde an der Südseite eine Sakristei mit Kreuzgratgewölbe angefügt. 1483 errichtete man das Obergeschoß im Fachwerkstil, es zählt damit zu den ältesten Fachwerkbauten der Stadt.

Die Gestaltung des Innenraumes geht auf den letzten Umbau 1704 zurück und ist zumeist barock, auch wurde im gleichen Jahr im Westen eine trapezförmige Erweiterung des Chors angefügt sowie die an der Südseite befindliche Loge. Der Dachreiter am westlichen Giebel trägt die beiden ältesten Glocken der Stadt Quedlinburg. Sie stammen aus dem 13. Jahrhundert und wiegen 60 bzw. 70 kg. An den Wänden befinden sich Reste von mittelalterlichen Malereien, auch das  Holztonnengewölbe ist mit Malereien versehen. Zwei Emporen sind an der Nord- und Westseite zu finden.

Johanniskapelle Quedlinburg Johanniskapelle Quedlinburg St. Johanniskirche Quedlinburg

Aus dem Jahr 1725 stammt der dreiteilige hölzerne Kanzelaltar mit korinthischen Säulen und Akanthusschnitzwerk. Seitlich in eingefügten Muschelnischen befindet man die Figuren der Evangelisten. Das Kruzifix stammt schon aus der Zeit um 1250.

1906 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft die St. Johanniskirche erbaut. Die Kapelle verlor damit an Bedeutung und war dem Verfall preisgegeben. Vor wenigen Jahren wurde die Kapelle aber umfassend saniert und restauriert.

Nach der Wiedervereinigung wurde die St. Johanniskapelle umfassend saniert. Dabei bekam der Dachreiter im Herbst 2002 erstmals eine Wetterfahne aufgesetzt. Seit der Sanierung und vor allem seit 2018 die St. Johanniskirche nicht mehr als Gotteshaus genutzt wird, hat die kleine Kapelle wieder an Bedeutung gewonnen. Bei Hochzeiten und Taufen bietet sie einen würdevollen Rahmen dieser Familienfeste.

Auch finden in den Sommermonaten Gottesdienste und Friedensgebete sowie weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel Buchlesungen statt. In der Adventszeit werden Andachten und an Heilig Abend der Christvesper angeboten.

St. Johanniskirche Quedlinburg

St. Johanniskirche Quedlinburg

St. Johanniskirche in Quedlinburg.

Seit 2005 ist die St. Johanniskapelle eine Station des St. Jakobus-Pilgerwegs in Sachsen-Anhalt. Am früheren Eingang der Kapelle befinden sich Jakobsmuscheln als Pilgerzeichen, was darauf deutet, dass die Kapelle schon im Mittelalter Pilgerziel gewesen sein muss.

2006 wurde die nicht mehr fließende Quelle von zwei Quedlinburgern wieder freigelegt. Sie liegt unmittelbar an der Stresemannstraße, gegenüber der St. Johanniskapelle.

Um die Pflege des Gotteshauses sowie um die Öffnung kümmert sich ein Freundeskreis.

Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007

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