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Das Herbergsmuseum Blankenburg

Es gibt schon außergewöhnliche Museen in unserem Land. Oftmals fragt man sich dann, wie es nur dazu kommt. Aber meistens ist es ganz einfach – es muss nur einen Enthusiasten geben, der dann auch in der Lage ist, für seine Idee andere zu interessieren – und schon haben wir einen Verein und ein Museum. Museumskulturell sind wir Deutschen da wohl einmalig.
So auch in der alten Welfenstadt Blankenburg. Ein Herbergsmuseum erwartet dort Besucher und gleich zwei Vereine engagieren sich – der Förderverein Herbergsmuseum und der Harzklubzweigverein Blankenburg.

In früheren Zeiten war es einmal Gang und Gäbe, dass junge Handwerksgesellen nach ihrer Gesellenprüfung auf Wanderschaft gingen, die Walz genannt wurde. Sie zogen in ihrer Zunftkluft mit Hut, Bündel und Stock auf Wanderschaft durchs Land, von Arbeit zu Arbeit. Natürlich mussten die so genannten Tippelbrüder auf ihren Reisen auch unterkommen. Dafür standen in den Städten Herbergen für reisende Handwerker bereit.

So auch in Blankenburg, wo in der Altstadt, in einer engen Gasse unterhalb des Schlossberges, in eine Fachwerkhaus aus dem Jahr 1684, die Herberge eingerichtet war. Ab 1916 war die Herberge dann geschlossen, das Gebäude wurde Wohnhaus. Zu Ehren des 100. Geburtstags von Wilhelm Pieck, erster und einziger Präsident der untergegangenen DDR, der auf seiner Wanderschaft 1894/95 in Blankenburg zu Gast war, wurde 1976 in der ehemaligen Herberge ein Logierzimmer als Gedenkstätte nachgestaltet.

Von 1985 bis 1989 erfolge dann eine Sanierung und Rekonstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkgebäudes. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Herbergszustand beizubehalten und wo erforderlich, wieder herzustellen. Seit 1995 ist die alte Herberge nun ein Herbergsmuseum, das vom Harzklubzweigverein gegründet wurde, der seit 2003 vom einem eigens dafür gegründeten Förderverein unterstützt wird.

Heute erwarten die Besucher Räumlichkeiten wie Logiszimmer, Stall, Waschhaus (wurde 2012 wieder historisch hergerichtet) und ein Lokal mit historischer Theke. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über zwei Ebenen und präsentieren Ausstattungen, Ausrüstungen, Werkzeuge, Kleidung, Utensilien sowie viele Fotos und Dokumente aus dem Leben dieser reisenden Gesellen. Und der Herbergsvater Klaus-Detlev Hering, guter Geist des Hauses, führt die Besucher gern durchs Haus und gibt viele interessante Informationen rund um Walz und Tippelbrüder.

Geöffnet ist dieses, in Deutschland, einmalige Museum von montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr. Sonderführungen, auch an Wochenenden, sind nach telefonischer Vereinbarung unter 03944-365007 oder per Mail herbergsmuseum@web.de möglich.

Neuigkeiten aus dem Herbergsmuseum - April 2013:
Der Zimmerer Klaus Müller hat die Luisenburg als detailgetreues Modell im Maßstab 1:15 nachgebaut. Der legendäre Barockbau aus dem Jahre 1728 wurde von der Herzogin Christine Luise auf dem Calvinusberg in Auftrag gegeben. Leider verfiel das Sommerhäuschen im 20. Jahrhundert vollständig, heute finden wir an der Stelle einen kleinen Pavillon, von dem man den Ausblick über Cattenstedt und das Harzvorland genießen kann. Zum Bau des filigranen Modells der Luisenburg benötigte der Altgeselle Klaus Müller den ganzen Sommer und ca. 42 Kubikmeter Holz. Dabei wurde jeder Riegel, jede Säule gezapft und mit winzigen Holznägeln verbunden. Heute nun kann man dieses kunstvolle Modell in der Historischen Gesellenherberge in Blankenburg bewundern.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Herbergsmuseum  

>>> Gastgeber in Blankenburg

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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