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Flehmüllers Eiche

In der Harzregion gibt es zahlreiche Baumnaturdenkmale. Eines der markantesten steht bei Nordhausen. „Flehmüllers Eiche“ wird es genannt und hat über 600 Jahre auf dem Buckel. Somit ist diese alte Eiche ein „Zeitzeuge“ des Bauernkrieges der in dieser Region besonders intensiv getobt hatte.

Der Weg zu dieser Eiche, auf ihrem exponierten Standort, soll im Folgenden beschrieben werden:
Ausgangspunkt ist der Haltepunkt der Schmalspurbahn Nordhausen-Krimderode. Von dort führt der Weg über die Freiheitsstraße zur Harzstraße B4. Etwa 200 Meter weiter in nördlicher Richtung führt ein steiler Pfad hinauf zur „Flehmüllers Eiche“. Der Baum steht hoch über dem Tal der Zorge und von dort bietet sich ein fulminanter Blick zum Harz und ins Harzvorland.

Die Eiche hat ihren Namen von einer Sage erhalten.
Ein Müller, der einmal eine Gipsmühle an der Zorge betrieben hatte, flüchtete bei jedem Hochwasser auf den Liethberg. Dort flehte er immer Gott um Hilfe für sich und seine Familie an sowie für den Erhalt seiner Mühle. Offenbar wurde sein Flehen erhört und der Müller erhielt den Namen „Flehmüller“. Aus Dankbarkeit, dass er, seine Familie und seine Mühle von Unheil verschont blieben, pflanzte er auf dem Berg diese Eiche, die dann später nach ihm benannt wurde.

Weitere Informationen unter: Karstwanderweg
und zur Sage: Flehmüllers Eiche

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010