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Der Hakel

Der Hakel, auch Hakelwald genannt, ist ein Höhenzug im nordöstlichen Harzvorland. Er liegt nördlich von Quedlinburg und Aschersleben, von beiden Städten etwa 10 km entfernt, und ist eine Fortsetzung des Huywaldes. Genau genommen handelt es sich um den Kleinen und den Großen Hakel. Dieses Waldgebiet, das Naturschutzgebiet ist, umfasst ca. 1400 Hektar und verteilt sich hoheitlich auf den Landkreis Harz sowie den Salzlandkreis. Der gesamte Hakel ist unbesiedelt, die naheliegendste Ortschaft ist Heteborn.

Geologisch gesehen besteht der Höhenzug im Wesentlichen aus Gesteinen des Unteren Muschelkalks. An vielen Stellen im Hakel tritt er offen zu Tage. Der bis zu 240 Meter hohe Hakel ist arm an Gewässern, weder Fluss, Bach noch einen Teich hat er vorzuweisen.

Wo der Hakel seinen Namen her hat ist nicht mit Sicherheit zu klären. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 934. Anzunehmen ist aber eine uralte Besiedlungsgeschichte, die bis in die germanische Zeit hineinreicht. Denn namenkundlich kann man von Hakel durchaus Hagen oder Gehege ableiten, was auf eine altgermanische Malstatt hindeutet. Und an der Stelle im Hakel, wo die wohl einzigen zwei Quellen entspringen, stand einst eine Burg, die Domburg genannt wird. Heute ist die Domburg nur noch eine Ruine, aber ihr Name deutet auf eine germanische Kultstätte hin, die Bezug auf Gott Donar nimmt. Das es wohl auch eine Gerichtstätte war, haben alte Flurnamen wie „Über dem Gericht“ und „Unter dem Gericht“ bewahrt. Hünengräber sowie weitere vorgeschichtliche Grabanlagen am Hakel zeugen außerdem von seiner Bedeutung als geweihte Stätte.

Im Mittelalter war der Hakel mit seiner Domburg wohl Flucht- und Schutzburg. Zahlreiche Dörfer umsäumten damals den Höhenzug, von denen acht wüst geworden sind. Wer die Domburg erbaut hat und wann ist nicht überliefert. Erstmals erwähnt wurde sie 1310 im Besitz der Ritter von Knesebeck. Angeblich soll sie als Domizil für Raubritter gedient haben, wie eine alte Sage berichtet. Das ist nicht abwegig, denn entlang des Hakel führte damals die alte Heer- und Handelsstraße von Lüneburg nach Leipzig. Die Burg soll dann, auf Grund der Überfälle, 1367 vom Halberstädter Bischof sowie von den Städten Halberstadt, Quedlinburg und Aschersleben belagert und erobert worden sein. Danach befand sie sich im Besitz der Halberstädter Bischöfe und wurde bereits im 15. Jahrhundert aufgegeben. Es war einst eine stolze und mächtige Burg. Allein die Hauptburg hatte einen Durchmesser von 110 Metern, der Durchmesser der gesamten Burganlage betrug etwa 300 Meter. Aber ihre Zeit war abgelaufen, ihre strategische Bedeutung dahin. Der Hakelwald spielte aber auch in den folgenden Jahrhunderten als Besitz eine bedeutende Rolle.

In der Neuzeit hatte der Wald nicht mehr die wirtschaftliche Bedeutung wie früher. Es entwickelte sich ungestört eine schützenswerte Naturlandschaft. Lichter Eichen- Hainbuchenwald sowie seltene Elsbeeren, Speierlinge und Lindenbestände prägen das Bild des Hakel. Besonders die Vogelwelt hat im Hakel überregionale Bedeutung. Der Hakelwald ist ein ausgewiesenes Brutgebiet für über 70 Vogelarten. Darunter sind bedrohte Arten wie: Schreiadler, Rotmilan, Habicht, Sperber und Wespenbussard. Aber nicht nur seltene Greifvögel haben den Hakel als Brutgebiet erkoren, auch seltene Singvögel wie: Sperbergrasmücke, Waldschnepfe und Zwergschnäpper. Daher sind auch 34 Hektar des Hakelwalds als Totalreservat ausgewiesen und der gesamte Hakel ist Vogelschutzgebiet.

Der Hakelwald ist daher ein ideales Wandergebiet für Naturfreunde, die mehr Wert auf Flora und Fauna legen, als auf gut ausgebaute Wanderwege. Um den Hakel zu erkunden und nicht allzuweite Anmarschwege zu haben, empfiehlt es sich bis nach Heteborn zu fahren und dort das Fahrzeug abzustellen.

Weitere Informationen unter: Die Domburg im Hakel,
http://de.wikipedia.org/wiki/Hakel
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der  Fotos und der Texte Bernd Sternal 2009

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