> Harz-Urlaub Startseite

> Ausflugsziele Startseite
  
   Rubriken:
> Action & Freizeit
> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Biken
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

 

> Geheimtipp-Forum
   
im Harz- Urlaub

   Hier finden Sie unsere
   Geheimtipp-Beiträge
   nach dem Eintrag sortiert
   und können jeden
   kommentieren.

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Orte mit Gastgebern
   im Harz

> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Harz-Karte

Wollgrasmoore im Nationalpark Harz

18 Arten zählt die Gattung der Wollgräser. Das im Harz vorkommende Schmalblättrige Wollgras ist eine davon. Diese Art aus der Familie der Sauergrasgewächse besiedelt die Moorstandorte des Hochharzes, insbesondere die Hang- und Plateaumoore. Besonders die Hangmoore sind Standorte des Wollgrases. Hangmoore, dass sind zumeist kleinflächige Moore, die sich mosaikartig im Bergfichtenwald der Harzgipfel verteilen. Diese Moore werden von nährstoffarmem, saurem Bodenwasser durchströmt, wasserstauender Granit in geringer Tiefe sowie große Niederschlagsmengen sind Voraussetzungen für ihr Entstehen.

Das Schmalblättrige Wollgras dominiert diese Hangmoore, besonders im Sommer sind seine weißen Fruchtstände überall augenscheinlich. Diese mehrjährige, krautige Pflanze erreicht hier Wuchshöhen bis zu 80 cm. Im Boden bildet dieses Wollgras Rhizome und lange Ausläufer. Die Grasstängel haben einen runden Querschnitt und sind beblättert. Die dem Wollgras den Namen gebenden weißen Fruchtstände sind überhängende Ähren. Diese werden zwischen 10 bis 22 mm lang und bilden bis zu fünfzig zwittrige Blüten aus. Die Hüllfäden der Blütenhüllen werden bis zu 50mm lang und bilden die weißen, wollgrastypischen „Wollschöpfe“, die eine gewisse Ähnlichkeit zur Baumwolle haben.

In den Wollgrasmooren sind aber auch noch andere seltene aber typische Pflanzen beheimatet, die aber erst bei genauerem Hinsehen erkannt werden, wie: Moosbeere, Rauschbeere, Rosmarienheide und Krähenbeere. Auch der fleischfressende Sonnentau ist in diesen Torfmooren zu Hause, wird oftmals aber erst auf den zweiten Blick entdeckt. Hauptpflanzenart in diesen intakten Harzmooren sind allerdings die Torfmoose. Sie garantieren die erforderliche Wasserbevorratung mit ihrem enormen Wasserspeichervermögen auch für trockenere Zeiten. Im Harz gibt es etwa 24 verschiedene Torfmoosarten und auch heute noch wachsen im Nationalpark die Moore. Aber diese selten gewordenen Biotope sind besonders schützenswert, daher ist es besonders wichtig, sich im Nationalpark nur auf den ausgeschilderten Wegen zu bewegen.
 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.flora-fauna.harz-urlaub.de
http://www.nationalpark-harz.de/de/naturschuetzen/moore.php
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

zurück

Copyright der Fotos Wikipedia
Copyright der Texte Bernd Sternal 2010