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Der Okerstausee

Die Okertalsperre ist die einzige Harzer Talsperre mit Linienschiffverkehr. Etwa 10 Monate im Jahr verkehrt auf diesem 225 Hektar großen Stausee, jeweils von Anfang März bis Anfang Januar, das MS AquaMarin. Betrieben wird diese „Oberharzer Gebirgsmarine“ von der privaten Reederei Römermann. Die AquaMarin ist 35 Meter lang bietet Platz für maximal 400 Passagiere. Das Restaurant „Nautico“ bietet an Bord ein umfangreiches Angebot an warmen Speisen, Kuchen, Windbeuteln, Torten, Eiscreme und Getränken. Eine Okersee-Rundfahrt dauert ca. 1,5 Stunden und besteht aus 5 Teilstrecken. An jeder dieser Anlegestellen kann zu- oder ausgestiegen werden. Was eine ganz tolle Sache ist, kann man so doch an einem Tag fast das ganze Umland des Stausees erkunden. Und da gibt es einiges zu sehen!

Die Okerstausee wird von dem Fluss Oker gespeist. Auf Grund der geologischen Gegebenheiten des Tals der Oker, stellte dieser Fluss bei Hochwasser immer wieder eine große Gefahr für die Siedlungen am Gebirgsaustritt des Flusses dar. Das war der Grund für die Planung und Ausführung dieses Stauprojektes. Bereits 1938 wurde mit dem Bau der Talsperre begonnen, abgeschlossen werden konnte der Bau aber erst 1956.

Während des Bauarbeiten, im Winter 1946/47 wurden die Städte Wolfenbüttel und Braunschweig nochmals von einem verheerenden Okerhochwasser überschwemmt. Dieser Bau brachte einen schweren Einschnitt in der Oberharzer Landschaft, denn eine ganze Ortschaft musste geopfert werden. Die Talortschaft Schulenberg versank für immer in den Fluten des Stausees, damit sich im nordwestlichen Vorharz die Menschen auch bei Hochwasser wieder in Sicherheit wiegen konnten. Aber Schulenberg wurde oberhalb der Talsperre neu erbaut und erfreut sich heute großer touristischer Beliebtheit.

Das Okertal, welches hinter Goslar beginnt, zählt zu den wildromantischsten Flusstälern des Harzes. In seiner heutigen Form entstanden ist es während der Eiszeit. Im Okertal, unterhalb der Wasserfälle, liegt „Romkerhall“ das angeblich kleinste Königreich der Welt. Nur ein Stück weiter flussaufwärts thront dann die gewaltige Bogenstaumauer, die das Okertal abriegelt. Diese Staumauer ist 75 m hoch und 260 m lang und kann bis zu 47 Millionen Kubikmeter Wasser stauen. Bei Altenau hat die Okerstaumauer noch eine kleine Schwester, die Oker-Vorsperre. Diese kleine Gewichtsstaumauer hat eine Höhe von 20 m. Aber das Talsperrensystem der Oker dient nicht nur dem Hochwasserschutz sondern integriert auch ein Wasserkraftwerk zur Energieerzeugung. Und der Okerstausee nimmt eine bedeutende touristische Rolle im Oberharz war.

Da er, im Gegensatz zu anderen Harzer Stauseen kein Trinkwasserreservat ist, stellt er ein beliebtes Wassersportgebiet dar. Baden, Schwimmen, Tauchen, das befahren mit nichtmotorisierten Wasserfahrzeugen, im Winter bei ausreichend dicker Eisdicke Eisbaden und Eislaufen, sind nur einige der möglichen sportlichen Aktivitäten. Und natürlich stellt der Okerstausee und Schulenberg als Wanderparadies auch außerhalb des Wassers ein Novum dar. Unter der Vielzahl lohnenswerter Wanderwege sei hier beispielhaft der Talsperrenrundweg von Schulenberg genannt. Über zwei Stauseebrücken, vorbei an den beeindruckenden Ravensklippen, bis zum Ende des Stauseearms, zurück über Mittelschulenberg zum Ausgangspunkt ist der Weg etwa 9km lang. Der Weg bietet großartige Aussichten auf den See und führt durch beeindruckende Landschaften. Und bei schönem Sommerwetter sollte die Badehose nicht vergessen werden.

Weitere Informationen: Okertal

>>> Gastgeber in Altenau

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2009

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