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Der Alternative Bärenpark Worbis

Etwa 20 km südlich von Bad Sachsa liegt im südlichen Harzvorland die kleine Stadt Worbis in der Nähe von Duderstadt, unweit davon Kallmerode. Hier war 1955 ein Heimattiergarten Kallmerode/Eichsfeld gegründet worden, in welchem elternlose und verletzte Wildtiere aufgenommen wurden. 1959 wurde dieser an die Kreisstadt Worbis übergeben. Von 1964 bis 1990 nimmt der Tierpark Tiere verschiedenster Arten auf, auch Bären, welche durch Zucht zu einem Besuchermagnet werden. Nach der Wende verringern sich die Einnahmen durch Besucher und es wird nach kostengünstigen Varianten der Bewirtschaftung gesucht. 1995 wird der Park deshalb öffentlich ausgeschrieben, um einen neuen Träger zu finden.

Da erschien Herr Schmiedel vom Tierhilfswerk mit einer rettenden Idee. Ein Alternativer Bärenpark sollte aufgebaut werden, um in Not geratenen Braunbären zu helfen, das DTHW war schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Areal. Die Idee fand allseitigen Zuspruch im Stadtrat von Worbis. Und so geschah es. 1996 gründete sich die Aktion Bärenhilfswerk e.V. (ABW) dessen Kooperationspartner und Hauptförderer das DTHW wurde. Es folgten umfangreiche Bauarbeiten für die Bärenfreianlage und der Eingewöhnungsstation.

Am 31. Mai 1997 werden diese offiziell im Rahmen des 1. Bärenfestes ihrer Bestimmung übergeben. In die 7 000 qm große Freianlage ziehen die ersten drei Bären Maika, Laura und Goliath ein. Maika stammt aus der letzten Zucht des Worbiser Tierparks. Die ausgesetzten Bären Laura und Goliath wurden im September 1996 bei Seesen (Niedersachsen) gefunden. Im Juni stieß dann der ehemalige Zirkusbär Samson zu der kleinen Truppe. 1998 kam die Bärin Mischka aus Artern dazu.

Ebenfalls 1998 folgt ein achtköpfiges Wolfsrudel aus einer Privathaltung (der Halter war verstorben) im bayerischen Türkheim, welches sich das Freigehege mit den Bären teilt. Im gleichen Jahr wird der zweite Teil der Freianlage fertig gestellt und mit dem ersten verbunden, nun  leben die Tiere auf 15 000 qm. Durch Fördermittel des Thüringer Wirtschaftsministeriums und die Eigeninitiative des Vereins kann die Freianlage bis Juni 2000 auf 40 000 qm erweitert werden.

2001 erhält Alternative Bärenpark Worbis den Thüringer Tierschutzpreis. Im gleichen Jahr kommen die ersten beiden Waschbären-Waisen hierher und können auf der 1000 m² großen Freianlage mit Teich ein sicheres Leben genießen. 2002 erhält der Park den Hasseröder Naturschutzpreis. Immer wieder kann der Tierschutzverein Bären vor dem unweigerlichen Tod oder der nichtartgerechten Haltung in Zoos oder im Zirkus in den Bärenpark retten, so dass heute 16 Groß- und Kleinbären im Bärenpark ein zu Hause gefunden haben.

Ab 2003 bis 2004 wird der Haustierbereich umgebaut, es entstehen großzügige Freianlagen für Wellensittiche, Meerschweinchen und Schildkröten. Unter anderem eine begehbare Voliere mit einer Gesamtfläche von 250 qm für Agaporniden (Rosenköpfchen), Nymphensittichen und Wellensittichen.

Die Aktion Bärenhilfswerk e.V. beschließt auf ihrer Mitgliederversammlung im Jahr 2004 die Gründung der STIFTUNG FÜR BÄREN. 2006 erhält der Alternative Bärenpark Worbis den Hessischen Tierschutzpreis von hr3. Aus Anlass des Jubiläums werden durch die Spielzeug GmbH Kösen 300 Stück limitierte Auflage der Worbiser Bärin Maika hergestellt. 2010 übergeben Vertreter der Deutschen Bank die Ehrentafel "Ausgewählter Ort 2010", dessen Schirmherr der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler ist, dies ist eine besondere Auszeichnung, da sich 2200 dafür beworben haben.

Besondere Veranstaltungen sind das Bärenparkfest, die Bärensommernacht, die "Nacht der Wölfe" und vieles mehr. Es gibt vielfältige Angebote für Kinder und Erwachsene, um Bär, Wolf und andere Tierarten kennen zu lernen. Also Tier- und Bärenfreunde, auf nach Worbis und vergesst eure Kinder nicht, für die wird auch sehr viel geboten.

Mehr Informationen unter :http://www.baer.de
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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