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Iberger Albertturm - Schneemannbau im Sommer

Nördlich des Kurortes Bad Grund liegt der Iberg. Dieser 562 m hohe Berg zählt von seiner Höhe her wahrlich nicht zu den Leuchttürmen des Harzes. Dafür nimmt er geologisch eine Sonderstellung ein, denn er ist strukturell ein vor etwa 400 Mio. Jahren entstandenes Korallenriff, das als Atoll mitten im Ozean entstand. Der Berg ist vollständig aus Kalkstein aufgebaut, so dass durch die Verkarstung zahlreiche Höhlen (darunter die Iberger Tropfsteinhöhle) entstanden. Der Iberg zählt geografische zum Oberharz und gehört zum Westteil des Naturparks Harz.

Auf dem Südwestsporn des Iberges steht in einer Höhe von 555 m über NN der Iberger Albertturm. Von ihm bis zum Iberggipfel sind es etwa 400 m.

Der erste Turm nebst Gaststätte wurde im Jahr 1880 als 20m hohes Holzkonstrukt vom Harzklub Zweigverein Bad Grund errichtet. Aber wie zahlreiche andere Aussichtstürme aus Holz, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, so wurde auch dem Iberger Turm schon bald von der Witterung zugesetzt, er musste abgerissen werden. Daher wurde bereits im Jahr 1907 ein 25 m hoher Turm erbaut, diesmal aus Stein, der am 31. Mai 1908 eingeweiht wurde und den Namen Ilberger Albertturm erhielt. Diese Namensgebung geht auf den verdienten Geheimen Baurat Albert Schneider aus Bad Harzburg zurück, der Mitbegründer und 1. Vorsitzender des Harzklubs war. Aber auch dem Steinturm setzte schon bald die Witterung zu. Nach einer Sperrung im Jahr 1954 wurde er 1955 saniert und mit einem Stahlbetonmantel versehen.
Schon bald aber wurde die Aussicht durch die umstehenden hohen Buchenbestände gestört, so dass der Turm im Jahr 1963 auf 34,6 m aufgestockt wurde.

Heute ist der Iberger Albertturm ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Hat man ihn erklommen bietet sich ein grandioser Aussicht auf des westliche Harzvorland: Man blickt unter anderem in das Bad Grundner Tal im Süden, zur Hochfläche von Clausthal-Zellerfeld und bis zum Brocken jeweils im Osten und in das Tal der Markau im Westen.

Am Iberger Albertturm, der auch Stempelstelle Nr. 130 für die Harzer Wandernadel ist, wird alljährlich in den Sommermonaten Juni, Juli, und oft auch noch im August, an jedem Sonntag ein Schneemann gebaut. Dieser wird dann ab 16.00 Uhr mit dem Schwert hingerichtet; danach sorgt eine Schneeballschlacht für ein außergewöhnliches Sommervergnügen. Der dazu benötigte Schnee wird jeweils im vorangegangen Winter in Erdlöchern, die durch Auswaschungen im Kalkstein des Ibergs entstanden sind, eingelagert und mit Reisig und Stroh zugedeckt.

Vorbei am Iberger Albertturm führt auch der Harzer Baudensteig. Am Turm beginnt der etwa 1,4 km lange Iberger Waldquizpfad, der durch einen Kalkbuchenwald führt und an dessen 17 Stationen man Wissenswertes über einheimische Pflanzen und Tiere sowie über Gesteine des Harzes erfahren und Geschicklichkeitsübungen wie zum Beispiel Zapfenwerfen und Bogenschießen durchführen kann.

Wer auf dem Iberg wandert, braucht sich auch nicht um sein leibliches Wohl zu sorgen. Das Gasthaus zu Füßen des Iberger Albertsturms, das bereits 1880 erstmals errichtet wurde, besteht bis heute fort. Die Inhaber haben sich der Harzer Küche verschrieben und die hat Tradition. Also lassen Sie sich verwöhnen: Iberger Hüttenschmaus, Fuhrmann´s Teller, Förster´s Freude, dazu ein frisches Bier oder einen guten Wein – natürlich gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Weitere Informationen: Iberger Albertturm - Wikipedia

>>> Gastgeber in Bad Grund

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2013

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