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Bode - Selke - Stieg

Der Harzer-Hexenstieg mit seiner Gebirgsquerung, ist in aller Munde. Der neue Selketal-Stieg, der durch das naturbelassenste Harzer Tal führt, gewinnt zunehmend an Popularität. Beides sind so genannte Etappenwanderwege, da sie nicht an einem Tag zu erwandern sind.

Nun gibt es den Bode-Selke-Stieg. Ein neu wiederhergestellter alter Wanderweg auf der Hochharzfläche, der Hexenstieg und Selketal-Stieg miteinander verbindet und an einem Tag zu erwandern ist. Er führt von Treseburg über Allrode in Richtung nach Güntersberge und durchquert das idyllische Waldgebiet zwischen Luppbode, Limbach und Selke.

Dazu wurden 3 Holzbrücken neu gebaut, fünf Bänke und zwei Sitzgruppen aufgestellt. 40 Schilder, drei Hinweistafeln und 15 Wegbäume sorgen dafür, dass der Wanderer nicht vom richtigen Weg abkommt. Der Wanderweg ist etwa 15km lang und beginnt wahlweise in Treseburg (Bode) oder in Güntersberge (Selke).

Die Routenbeschreibung aus Richtung Treseburg lautet wie folgt: Start Hotel Luppbode – Luppbodetal Richtung Allrode – Grube Frieda mit 2 Stollen – Mühlenteich Biotop mit 72m Holzbrücke – Luppbodemühle - Höhenweg am Krug mit Rastplatz – Allrode – Langenberg – Limbachtal – Güntersberge.

Der Langenberg ist mit 511m der höchste Punkt des Wanderweges. Er bildet die natürliche Wasserscheide zwischen Luppbode und Selke. Im Osten hat die Luppbode ihr Quellgebiet, im Westen ist das Quellgebiet des Limbachs, der die Selke speist. Ein Wanderweg wie er abwechslungsreicher kaum sein kann, in mitten urwüchsiger Natur, abseits ausgetretener Touristenpfade.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2008

 
 
Wandern im Harz: Der offizielle Wanderführer des Harzklubs
von Florian Genrich (Autor)

Insgesamt 37 detailliert beschriebene Wanderungen im ganzen Harzgebiet. Auf insgesamt 37 abwechslungsreichen Routen führt Florian Genrich seine Leser durch das beliebte Mittelgebirge und beschreibt die Wanderungen so detailliert und mit Herzblut, dass man beim Lesen am liebsten sofort loslaufen möchte. Er beschränkt sich bei seinen Schilderungen nicht auf die Markierung/Nummerierung des Harzklubs, sondern bezieht die Richtungsweiser mit ihren Beschriftungen mit ein, erklärt unübersichtliche Wegkreuzungen eindeutig und verweist ständig auf schöne Aussichten und Kleinigkeiten am Wegesrand, die man ohne diesen Hinweis vielleicht übersehen hätte.

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