Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Biken
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Ab in den Urlaub >>>
 Harz-Hotels online Buchen

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   
im Harz- Urlaub

 

 

Die Plessenburg

Der Name dieser Burg täuscht fadenscheiniges vor. Denn um eine Burg im Sinne einer Be-festigungsanlage handelt es sich bei dieser baulichen Anlage im Ilsenburger Forst nicht.

1775 erbaute, auf der damaligen Wernigeröder Forststätte Königskoll, Graf Heinrich Ernst zu Stolberg-Wernigerode ein herrschaftliches Jagdhaus. Erbaut hatte der Graf dieses Jagdhaus für seinen Schwiegersohn, den Prinzen Friedrich Erdmann von Anhalt-Köthen-Pleß. Nach dessen letzten Namensbestandteil, der sich auf einen Ort in Oberschlesien bezieht, wurde das Jagdhaus Plessenburg genannt. Etwas abseits vom Jagdhaus wurde zu Beginn des 19.Jahrhunderts ein Forsthaus errichtet. Im Jahr 1880 wurde dann noch neben dem Jagdhaus ein Küchen- und Personalhaus im regionaltypischen Fachwerkstil erbaut.

Der gesamte Gebäudekomplex der Plessenburg war bis 1945 im Eigentum der Fürsten zu Stolberg-Wernigerode. Nach dem 2.Weltkrieg fand dann eine Enteignung statt und die Plessenburg wurde „Volkseigentum“. Das gesamte Objekt wurde zum einem Gastronomiebetrieb umgebaut und diente zu DDR-Zeiten als Naherholungsobjekt.

1992 wurde die Plessenburg dann privatisiert. Heute ist sie eine beliebte Ausflugsgaststätte mitten im Wald. Besonders für Wanderer ist sie Ziel oder Station. Zahlreiche Wanderwege aus zahlreichen Richtungen im Nordharz sowie Brockengebiet führen zur Plessenburg.

Der beliebteste Wanderweg ist wohl aber der Rundweg ins Ilsetal, über den Ilsestein, die Paternosterklippe bis zur Plessenburg. Der Rundweg führt dann weiter durch das Tänntal, vorbei am Halberstädter Berg, nach Öhrenfeld und dann parallel des Europaradweges R1 zurück nach Ilsenburg.

Und wem Hin- und Rückweg zu viel sind, der kann die Buslinie 288 aus Richtung Wernigerode oder Ilsenburg nutzen und wandert nur eine Strecke. Übrigens, die Plessenburg ist von Mai bis September täglich von 10-18 Uhr geöffnet, den Rest des Jahres ist Mittwoch Ruhetag.

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Plessenburg

zurück

Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010

 
 
Wandern im Harz: Der offizielle Wanderführer des Harzklubs
von Florian Genrich (Autor)

Insgesamt 37 detailliert beschriebene Wanderungen im ganzen Harzgebiet. Auf insgesamt 37 abwechslungsreichen Routen führt Florian Genrich seine Leser durch das beliebte Mittelgebirge und beschreibt die Wanderungen so detailliert und mit Herzblut, dass man beim Lesen am liebsten sofort loslaufen möchte. Er beschränkt sich bei seinen Schilderungen nicht auf die Markierung/Nummerierung des Harzklubs, sondern bezieht die Richtungsweiser mit ihren Beschriftungen mit ein, erklärt unübersichtliche Wegkreuzungen eindeutig und verweist ständig auf schöne Aussichten und Kleinigkeiten am Wegesrand, die man ohne diesen Hinweis vielleicht übersehen hätte.

>>> bei Amazon bestellen!

 
Burgen und Schlösser in der Harzregion: Band 2
Bernd Sternal (Autor), Lisa Berg (Autor), Wolfgang Braun (Autor)
Burgen und Schlösser der Harzregion, Band 2

Band 2 unseres Burgenführers für die Harzregion schließt sich nahtlos an den erfolgreichen ersten Band an. Wieder werden ihnen 49 Burgen und Schlösser vorgestellt, die Bestandteil der Geschichte der Harzregion sind und wieder werden die textlichen Ausführungen von Bernd Sternal ergänzt durch Rekonstruktionszeichnungen von Wolfgang Braun und Grundrissen von Lisa Berg. Auch seltene alte Stiche haben wir wieder in den Archiven ausgegraben und als attraktive Ergänzung eingefügt.

Wie schon zuvor versuchen wir erneut eine Brücke zu schlagen, zwischen fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer kleinen Portion künstlerischer Fantasie, damit Sie eine bildhafte Vorstellung davon haben, wie diese monumentalen Bauten des Mittelalters einmal ausgesehen haben könnten.

Wir hoffen, dass Ihnen auch dieser Band ein guter Begleiter bei der Erkundung dieser Altertümer sein wird, wie uns für den ersten Band mehrfach bekundet wurde.