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Der St. Jakobus-Pilgerweg am Harz

Den ursprünglichen Jakobspilgerweg nach Santiago de Compostela, der quer durch Frankreich und Spanien führt, gibt es schon seit etwa 10 Jahrhunderten. Auch durch Deutschland fanden Pilger ihren Weg nach Santiago schon im Mittelalter, damals allerdings auf den bestehenden Wein-, Heer- und Handelsstraßen. Spezielle Wege für Jakobspilger wurden bei uns erst in der Neuzeit angelegt.

Bekannt und in aller Munde ist der Jakobsweg in Deutschland aber erst, seit dem Erscheinen der Reisebeschreibung „Ich bin dann mal weg“, von dem bekannten TV-Entertainer Hape Kerkeling. Mit Ironie, Witz, Weisheit und viel menschlicher Wärme, beschreibt „Hape“ seine 600 Kilometer lange Pilgerwanderung durch Spanien.

Auch durch Sachsen-Anhalt führt ein Teil dieses Pilgerweges im Zeichen der stilisierten Muschel. Dieses Teilstück wurde St. Jakobus-Pilgerweg getauft und schließt im Süden an die „Via Regia“ an. Er führt von Jerichow im Norden bis nach Mücheln im Süden von Sachsen Anhalt. Ein Teil des St. Jakobus-Weges tangiert dabei auch den Harz.

Als erste Station im Harzer Vorland ist Schwanebeck, mit seiner Wallfahrtskirche „Zum heiligen Altarsakrament“, zu benennen. Durch Felder und Obstwiesen führt der Weg weiter in den Huywald zum Kloster Huysburg. Die dritte Station am Harz ist Halberstadt, wo der Weg am Burchadi-Kloster vorbei zum St. Stephanus Dom führt.

Nächste Station durch hügelige Feld- und Waldlandschaften ist die „Wiege Deutschlands“ Quedlinburg. Pilgerstätte dort ist die allgemein von Touristen kaum besuchte St. Johannis-Kapelle. Der Weg führt weiter an den nordöstlichen Harzrand, nach Gernrode. Dort ist das Ziel, eines der besterhaltenen monumentalen ottonischen Bauwerke, die Stiftskirche St. Cyriakus.

Weiter geht es nach Ballenstedt zu einem neuzeitlichen Gotteshaus im Bauhausstil, der St. Elisabeth Kirche. Abschließend streift der Pilgerweg den Südharz. In Hettstedt ist die St. Jakobi Kirche Pilgerstation und in Klostermansfeld verlässt der Pilgerweg mit einem Besuch des Benediktinerklosters St. Marien die Harzregion.

Mit dem Pilgerruf „Ultreial“ kann ich nur animieren diese geschichtsträchtige, ökumenische Wallfahrtsstrecke zu erkunden.

Weitere Informationen zur Strecke, Unterkünften usw. finden Sie unter www.jakobusweg-sachsen-anhalt.de
Link zu Google-Map: http://maps.google.de/

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Copyright der Fotos 1 bis 9 und der Texte Bernd Sternal 2007/2010
Copyright der Fotos 10 bis 12 Dr. Walter Töpner

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Wege der Jakobspilger, Bd. 1 - Magdeburger Börde, Harz, Solling, Sauerland, Rheinland (Broschiert)

von Walter Töpner (Autor)

Seit dem 12. Jahrhundert war die Kunde von der Wiederentdeckung des Jakobsgrabes im nordspanischen Santiago de Compstela auch in die entlegendsten Winkel Osteuropas vorgedrungen. An den Ufern der Elbe bei alten Hansestadt Magdeburg strandeten die Jakobspilger aus dem Baltikum, Schweden, Danzig und Polen und sammelten sich neu. Ein langer Weg lag noch vor ihnen, der sie quer durch Deutschland, Frankreich und Spanien zum Grabe des heiligen Apostels Jakobus führen sollte. Es war ein Weg bis ans damalige Ende der Welt, voller Abenteuer aber auch voller Ungewissheiten und Gefahren für Leib und Leben. Sind auch viele Spuren der Pilger aus früheren Zeiten längst verweht, die Wege, die sie gegangen sind, und die Erinnerungen daran gibt es noch. Walter Töpner hat ihnen nachgespürt und die Wegstationen, Klöster, Herbergen und Heiligtümer der Jakobspilger aufgedeckt. Mit diesem Buch schlägt er ein neues Kapitel in der Erforschung und Begehung von Jakobswegen in Deutschland auf. Die Verbindung Mitteldeutschlands und Osteuropas mit diesem alten Pilgerweg gewinnt vor dem Hintergrund der deutschen Einheit und der Vereinigung Europas eine neue geschichtliche Dimension.

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