Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte Ferien- 
   Wohnungen/Häuser

> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz

  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Video's vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Harz Radio Archiv
> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   im Harz- Urlaub

 

 
 

Die Glockensteine im Steigerthal

Steinkreuze und Steinkreuzgruppen sind überall in Deutschland zu finden, besonders zahlreich sind sie jedoch in Mitteldeutschland aufzufinden. Sie sind in der Regel im Mittelalter oder in der frühen Neuzeit als Sühnekreuze für Mordtaten aufgestellt worden und zählen somit zu den ältesten Flurdenkmalen.

Jedoch ist von den meisten dieser alten Zeugnisse der unmittelbare Anlass schriftlich nicht bezeugt. Auch lassen sich überlieferte Sühneverträge selten mit Sicherheit einem erhaltenen Steinkreuz zuordnen. Oftmals sind bei diesen Steinkreuzen Waffen eingeritzt, die als Mordwerkzeuge gedeutet werden. Wurde jemand im Streit oder anderweitig ohne Absicht getötet, musste sich der Schuldige mit der Familie des Opfers einigen. Es wurden zwischen beiden Parteien privatrechtliche Sühneverträge abgeschlossen. Mit der Einführung der Reformation sowie der Peinlichen Halsgerichtsordnung (Carolina) im Jahr 1532 verloren diese Sühneverträge jede Bedeutung, sie wurden durch ein landesherrliches Gerichtswesen abgelöst. Daher gibt es seitdem keine Steinkreuzsetzungen mehr. Über die vorherigen berichten in der Regel nur Sagen und Legenden.

So ist es auch mit den drei Steinkreuzen im Steigerthal bei Nordhausen, die als Glockensteine bezeichnet werden. Von dieser Steinkreuzgruppe, etwa 900 m südwestlich von Steigerthal auf der Haardt, unweit des Fahrweges nach Himmelgarten, ist nur noch das mittlere als Kreuz erhalten.

Zu den Glockensteinen berichtet die Sage folgendes:

Einmal lebte in Stolberg ein weithin bekannter Glockengießer. Der bekam von der Stadt Stolberg den Auftrag eine Glocke zu gießen. Dieser Auftrag war für den Glockengießer eine große Freude, konnte er sich doch mit einem solchen Werk unsterblich machen. Er wollte eine Glocke gießen, wie man noch keine zuvor gesehen oder gehört hatte und sie sollte auf ewig seinen Ruhm verkünden. So machte er sich ans Werk und goss mehrere Glocken, aber keine genügte seinen Ansprüchen. Da machte er sich auf nach Nordhausen, um sich von Kollegen Rat zu holen. Der Glockengießer wollte nicht lange weg bleiben und ließ seinen Gesellen zurück. Der sollte inzwischen alles für einen neuen Guss vorbereiten. Aber der Meister kam und kam nicht wieder. Inzwischen war die Metalllegierung gussfertig und da der Meister noch immer ausblieb, wagte der Geselle selbst den Guss. Und siehe da, der Guss gelang so vortrefflich, dass der hinzu gekommene Bürgermeister bekundete, diese und keine andere Glocke wolle er haben. Da erfasste den Gesellen Angst, was wohl sein ehrgeiziger Meister dazu sagen würde. Er beschloss ihm entgegen zu gehen und traf mitten im Wald auch auf ihn. Gleich berichtete er seinem Meister die ganze Geschichte. Der wurde aber bitterböse und schlug seinem Gesellen so unglücklich mit seinem Wanderstock über den Kopf, dass der Geselle auf der Stelle tot umfiel. Der Glockengießermeister aber wurde wegen Mordes angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Dann verscharrte man seine Leiche an der Mordstelle. Dort wurde dann später jener Stein aufgestellt, der für immer an diese Mordtat erinnern sollte.

Diese Glockensteine sind über den Südharzer Karstwanderweg gut zu erwandern. Von Nordhausens Stadtteil Steigerthal aus, führt von dessen Ortsmitte ein gut ausgeschilderter Wanderweg zu den etwa 1,6 km entfernten Glockensteinen. In deren unmittelbarer Nähe befindet sich der Stempelkasten für die Harzer Wandernadel, mit der Nr. 198.

Wandern bei Bad Harzburg Wandern bei Bad Harzburg Wandern bei Bad Harzburg

Auf geht's, liebe Wanderfreunde!

Hier geht es zur offiziellen Wanderkarte zu Harzer Wandernadel unter Amazon.
Mit Hilfe des Pakets mit den 3 Teilen wird der Wanderer zu allen Schönheiten des Harzes geführt und natürlich auch zu allen Stempelstellen. Das Kartenset gibt es in der Standardversion oder als wetterfeste Version über folgende Website sowie zahlreiche Tourismus- und Kureinrichtungen im Harzgebiet.

Weitere Informationen unter: http://www.harzerwandernadel.de,
Karte der Stempelstellen auf der Homepage der Wandernadel
Harzer Sage: Der Glockenguss zu Stolberg

>>> Gastgeber in Bad Harzburg

zurück

Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2015

Links zu Harz-Urlaub

 
 Ausflugsziele nach Orten:
 
Alexisbad
Allrode
Altenau
Altenbrak
Aschersleben
Bad Grund
Bad Harzburg
Bad Lauterberg
Bad Sachsa
Bad Suderode
Ballenstedt
Benneckenstein
Blankenburg
Braunlage
Brocken
Clausthal-Zellerfeld
Dankerode
Derenburg
Duderstadt
Elbingerode
Elend / Mandelholz
Gernrode
Goslar
Hahnenklee
Halberstadt
Harzgerode
Hasselfelde
Herzberg
Ilfeld
Ilsenburg
Langelsheim
Lautenthal
Mansfeld
Meisdorf
Nationalpark
Nordhausen
Osterode
Quedlinburg
Rübeland
Sangerhausen
Schierke
Schladen
Seeland
Seesen
St. Andreasberg
Stecklenberg
Stolberg
Tanne
Thale
Trautenstein
Treseburg
Vienenburg
Walkenried
Wernigerode
Wildemann
Wippra
Wolfshagen
Worbis
Zorge
 
Weitere Empfehlungen!
 
Werben auf
Ausflugsziele-Harz.de
 
Gratis Reiseführer
   
 
   
  Hier kostenlosen Reiseführer aus dem Harz anfordern!
   
 
 
Harzer Wandernadel. Wetterfestes 3-teiliges Kartenset 1 : 50 000.

Wanderkartenset Harzer Wandernadelreiß- u. wasserfest, mit den 222 Stempelstellen (Landkarte)

  • Die "Harzer Wandernadel" ist ein neues Tourismus-Projekt im Harz, das von Seesen im Westen bis Thale im Osten reicht. Auf diesem Gebiet sind 222 Stempelstellen an markanten Punkten im Gelände errichtet worden, an denen die Wanderer einen Stempel erhalten für ihr Wanderheft. Dieses ist in den meisten Touristinformationen vor Ort, in Ausflugsgaststätten und anderen Einrichtungen erhältlich. Wer genügend Stempel gesammelt hat, kann die "Harzer Wandernadel" in Bronze, Silber oder Gold erwerben. Für 50 Stempel gibt es den "Wanderkönig"! Alle derzeit installierten Stempelstellen sind auf der offiziellen Wanderkarte verzeichnet.

>>> bei Amazon bestellen!