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Sparmaßnahmen bei der Casinos Austria
kosten 500 Arbeitsplätze

Am vergangenen Mittwoch platzte der Knoten: Die Casinos Austria haben mittels Sonderaufsichtsrat beschlossen, einen kräftigen Sparkurs einzulegen. Die Rede ist von rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Zuge dessen abgebaut werden sollen. Schließlich sollen auf diese Weise knapp 40 Millionen Euro bei Personal- und Sachkosten eingespart werden. Sogar Schließungen von einzelnen Standorten werden nicht mehr ausgeschlossen.

In einer Pressemitteilung teilte die Aktiengesellschaft mit, dass das Konzept “ReFIT” beschlossen wurde. Folgende Eckpunkte wurden als wesentlich festgelegt: 

     Neuorganisation und Effizienzsteigerung

     Sicherstellung der Profitabilität

     Strategische Neuausrichtung und Redimensionierung 

Der Chef des Mehrheitseigentümers Sazka, Robert Chvatal, drückt es positiv aus: Insgesamt würden 1.200 Arbeitsstellen “gerettet”. Da derzeit 1.700 Mitarbeiter bei Casinos Austria beschäftigt sind, bedeutet das einen Stellenabbau von 500. Die durchschnittlichen Gehaltskosten sollen gesenkt werden. „Bei erfolgreicher Umsetzung bleiben laut vorliegendem Konzept die 12 Casino-Standorte erhalten“, heißt es in dem Konzept weiter. Ob sich die Kunden nun in einem Mobile Casino Echtgeld erspielen werden? 

Aber auch die Konzernstruktur wird umgebaut. Durch die Schaffung einer schlanken und eigenständigen Zentrale soll der Casino Betrieb von den anderen Bereichen der Unternehmensgruppe stärker getrennt werden. Die hierfür notwendigen Maßnahmen sollen in separaten Projekt- und Arbeitsgruppen erarbeitet und umgesetzt werden. Weiter heißt es, dass weitere Maßnahmen für Einsparungen möglich seien.
 

Betriebsräte laufen Sturm gegen die Maßnahmen

 Naturgemäß lehnt der Betriebsrat die Einsparungen, wie sie geplant sind, ab. Der Chef des Zentralbetriebsrates, Manfred Schönbauer, kritisiert vor allem die Darstellung der Verluste im laufenden Jahr als “weit überzogen”. Er setzt sich für andere Maßnahmen, wie Altersteilzeit statt Kündigungen, um für die notwendigen Einsparungen zu sorgen.

Der Vorstand der Casinos Austria AG (CASAG) wolle einen Dialog auf Augenhöhe mit den Arbeitnehmervertretern erreichen und Vereinbarungen treffen, die für beide Seiten bestmöglich seien. Trotzdem lehnten die sechs Mitglieder des Betriebsrates die Sparmaßnahmen einstimmig ab. Laut der Tageszeitung “Standard” sollen beispielsweise die Betriebspensionen um 30 Prozent gekürzt werden, erst einmal bis 2022.

Bereits im April dieses Jahres beauftragte der Konzern ein Team des Beraters McKinsey damit, ein Sanierungskonzept auszuarbeiten. Alleine dieser Auftrag verursachte innerhalb von sechs Wochen Kosten in Höhe einer halben Million Euro. Das “ReFIT” Konzept kommt zu dem Schluss, dass die CASAG vor allem die Personalkosten in Höhe von rund 96 Millionen Euro reduzieren müsse.
 

Gründe für die Verluste: Pandemie und Rauchverbot

Mehrheitlich gehört die Casinos Austria der tschechischen Sazka-Gruppe mit einem Anteil von 55 Prozent. Ein Drittel gehört dem österreichischen Staat und der Rest ist auf kleinere Aktionäre aufgeteilt. Insgesamt arbeiten bei der CASAG 3.400 Mitarbeiter im In- und Ausland. Davon sind 1.700 in den zwölf österreichischen Spielbanken sowie in der Zentrale in Wien beschäftigt.

Für das laufende Jahr wird mit einem Verlust von 65 Millionen Euro gerechnet. Die zwölf Casinos sind vor allem durch die Schließungen während der Corona-Krise sowie das seit November geltende Rauchverbot betroffen. Aber auch die Winwin-Automatenhalle fährt massive Verluste ein, ebenso die Auslandstochter Casinos Austria International. Als gewinnbringend werden nur die Lotterie sowie die Online Glücksspiel-Plattform win2day angesehen. Letztere gilt als der Goldesel des Konzerns.
 

Vorstand von Sparmaßnahmen nicht betroffen?

Aber nicht nur die aktuelle Situation ist für die CASAG bedenklich. Es soll auch um die Vermeidung zukünftiger Verluste gehen. Laut Chvatal befinde sich das Unternehmen “aufgrund seiner Struktur und der veränderten Welt in einer außerordentlich schwierigen Situation”. Österreich hält über die ÖBAG die Anteile an der Aktiengesellschaft. Thomas Schmid, Chef der ÖBAG, betont, dass sich die Bank „insbesondere für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze“ eingesetzt habe. Es sei wichtig, dass die Maßnahmen sozialverträglich und unter Berücksichtung des Mitbestimmungsrechts der Arbeitnehmervertreter vonstattengehen müssen.

Nichts gesagt wurde zum Thema Einsparungen bei der Führung. Und das, obwohl die Generaldirektorin Glatz-Kremsner nach Unternehmensangaben auf ein stattliches Jahresgehalt von 700.000 Euro brutto kommt und zusätzlich einen Bonus erhält. Für einen kleinen Skandal sorgte die Tatsache, dass Glatz-Kremsner für ihren Wechsel vom Finanzvorstand in die Unternehmensspitze eine Abfindung in Höhe von 1,6 Millionen Euro kassierte.

Aber auch die inzwischen abberufenen Vorstände Dietmar Hoscher und Alexander Labak sollen Abfindungen in Millionenhöhe kassiert haben. Labak bekam zwei Millionen und Hoscher vier Millionen Euro. Hoscher ist darüber hinaus noch bei der CASAG offiziell beschäftigt. Hier dürfte das letzte Wort jedoch noch nicht gesprochen sein, denn die Ablöse der Vorstände im Zusammenhang mit der Neubesetzung durch den FPÖ-Politiker Peter Sidlo wird im “Ibiza”-U-Ausschuss behandelt.


Copyright des Fotos: Sternal Media

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