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Der Brockengarten - das Alpinum

Er ist Europas ältester Hochgebirgspflanzengarten. Und einer der höchstgelegenen Gärten Deutschlands, auf jeden Fall aber der höchstgelegene in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Bereits im Jahr 1890 wurde er vom Direktor des Botanischen Gartens Göttingen, Albert Peter, gegründet. Das Klima macht dieses Alpinum so besonders, die Mischung aus Nebel, niedrigen Temperaturen und kräftigem Wind bietet den auf 1.141 Metern Höhe gedeihenden Pflanzen ideale Lebensbedingungen, es entspricht damit klimatisch einer Alpenhöhenlage von bis zu 2.200 Metern.

Auf der etwa 1.000 Quadratmeter großen Gartenfläche, führt die Exkursion durch die Hochgebirgsfloraa dieser Welt. Insgesamt umfasst der Schaugarten 1.800 Hochgebirgspflanzen, die nach geografischen Gesichtspunkten geordnet sind. Besucher die dort oben wild wuchernde Stauden und eine bunte Blütenpracht erwarten, werden enttäuscht. Natürlich gibt es auch eine Blütenpracht, nur eben nicht so spektakulär.

Arten wie die Felsenakelei aus den Rocky Mountains, der Eisenhut aus den Hohen Tauern, der Gelbe Harzer Brockenenzian oder die Einblütige Pantoffelblume aus Patagonien sind „Perlen der Natur“, die in der freien Natur kaum zu beobachten sind. Moose und Flechten, die sich auf kärgstem Gestein wohl fühlen, gehören natürlich auch zu den „Alpinisten“.

Die Vegetationsphase des Hochgebirgsgartens ist nur recht kurz. Liegt doch oftmals bis in den Mai Schnee dort oben und ab Oktober kann schon wieder der neue Schnee fallen. Dementsprechend ist der Schaugarten auch nur vom 15. Mai bis 15. Oktober für Besucher geöffnet. Für alle Botanik-Liebhaber ist somit ein Exkursion zum Alpinum einer „Pflichtveranstaltung“ gleich zusetzten. Und schließlich gibt es auf „unserm Brocken“ noch einiges mehr zu sehen und zu erkunden. Dem rauen Klima angepasste Kleidung sollte Augenmerk geschenkt werden. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.nationalpark-harz.de

>>> Gastgeber in Schierke am Brocken

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Copyright der Fotos Dr. Gunter Karste, Nationalpark Harz
Copyright der Texte Bernd Sternal 2009/2010