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St. Andreas-Kirche Bad Harzburg-Bündheim

Bündheim ist ein Ortsteil der Stadt Bad Harzburg in Niedersachsen. Das Grundwort -heim deutet auf eine Gründung im Frühmittelalter hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort allerdings erst im Jahr 1251. Urkunden aus dem 14. Jahrhundert weisen darauf hin, dass es in Bündheim schon sehr früh eine Kirche gab. 

Im Jahr 1498 wird die Bündheimer Kirche als Mutterkirche der Schlewecker Kirche genannt. Für die heutige St. Andreas-Kirche ist als ältestes Datum das 1610 bekannt. Ob die St. Andreas-Kirche in ihrer Bausubstanz auf die bereits früher bezeugte Kirche zurückzuführen ist, konnte bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden. Die Jahreszahl 1725 über der Eingangstür der Kirche deutet auf größere Umbauten oder Reparaturen hin. Im Jahr 1765 erhielt der Kirchturm ein Zwiebeldach mit Laterne und Wetterfahne sowie eine Schieferverkleidung.

Dem Altar war früher ein Grabgewölbe vorgelagert, in dem Amtleute und deren Angehörige bestattet wurden. Die Grabplatten stehen seit 1893 an der Außenseite der Kirche. Das Epitaph der Amtmann-Familie Hage aus dem Jahre 1643, auf welchem im Hintergrund der Burgberg mit der Harzburg zu sehen ist, hat seinen Platz an der Nordwand im Innern. Zur Kirche gehörte früher auch ein Friedhof, bis 1810 der einzige für das Dorf. Noch 1866 befanden sich die Grabdenkmäler der Familien Breymann und Knoblauch dort; bei der Erweiterung des Gestütsparks sind sie verlegt wurden. 

Die heutige Ausstattung der Kirche in Form von Altarwand, Sakristei und Kanzel sind nicht ursprünglich, sie waren zuvor Bestandteil einer Harzburger Kirche, die abgerissen wurde. Der Altar, der im Jahr 1951 neu in der Kirche aufgestellt wurde, ist ein Meisterwerk Harzer Bildschnitzkunst und wird der Bildschnitzwerkstatt Lessen aus Goslar zugeschrieben.

Die St. Andreas-Kirche ist seit 1909 das Gotteshaus der selbstständigen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bündheim.

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