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Die Heimatstube Hasselfelde

Die Geschichte der Orte im Harz wird in den Heimatstuben lebendig gehalten. Viele freiwillige Helfen betreuen die kleinen Heimatmuseen. Heute möchten wir die Heimatstube in Hasselfelde ein wenig vorstellen.

Die Geschichte der Heimatstube begann im Jahr 1995, da bekam der Harzklub-Zweigverein e.V. Hasselfelde die Erlaubnis in einem der ältesten Häuser in der Stieger Str. 15 ein Heimatmuseum einzurichten. Mit Unterstützung der Stadt konnte das Haus renoviert werden und Anfang 1997 begann die eigentliche Arbeit für die Einrichtung des Museums. Die Vorarbeit hatte schon seit den 50er Jahren der Ortschronist Karl Böhnstedt begonnen und zahlreiche andere interessierte Bürger der Stadt hatten Material gesammelt. Leider gab es bis hier keinen geeigneten Raum zur Ausstellung.

Nach nur 10 Jahren zog die Heimatstube in das neueröffnete "Haus des Gastes" in der   Breiten Straße 17 um. Im Haus befindet sich ebenfalls das Dr. Hermann Blumenau-Museum.

In der oberen Etage des "Haus des Gastes" findet man die Räume der Heimatstube. Drei zeigen die Wohnsituation der Bürger zur Zeit der Jahrhundertwende. Gusseiserne Öfen, Vitrinen mit dem guten Porzellan, mit Spitzen verzierte Wäsche, historische Bilder, Handarbeiten wie Stickmustertücher, Haushaltsgegenstände wie Butterformen, historische Bügeleisen und Mausefallen.

Auch das Harzer Handwerk kommt nicht zu kurz, den was wäre der Harz ohne Forst- und Landwirtschaft sowie ohne das Fuhrwesen. Zahlreiche Exponate zeigen die verschiedenen Werkzeuge der Forstleute. Auch das Handwerkszeug von einem Schuster kann besichtigt werden. Ein Zimmer ist als Vereinsraum eingerichtet, Urkunden und alte Fotos und Bilder zieren die Wände und besonders schön, die bestickten historischen Fahnen der Vereine aus Hasselfelde.

Der Beginn der Geschichte des Ortes Hasselfelde wurde bereits am 18. Januar 1043 durch König Heinrich III. beurkundet. Eine Reproduktion dieser historischen "Geburtsurkunde" befindet sich in der Heimatstube. Aber der Weg dahin war lang, nach zahlreichen Recherchen konnte im rheinland-pfälzischen Landesarchiv in Speyer das Original gefunden werden.

Die Geschichte der Feuerwehr spielt natürlich auch eine Rolle, den fünf Brände hatten einen großen Einfluss auf das zukünftige Stadtbild des Ortes.

Die Heimatstube wird bis heute ständig erweitert und erneuert sich durch Themenausstellungen, wie z. B. alte Handarbeitstechniken, alte Bücher und Harzer Rezepte.

Der Harzklub betreut auch die wöchentliche Öffnungszeit jeweils Dienstag von 15.00 - 17.00 Uhr. Gruppenführungen sind auch außerhalb dieser Öffnungszeiten möglich.

Weitere Informationen: Ein Harzer Auswanderer - Blumenau – ein Familienname, eine Großstadt und ein Harzer

>>> Gastgeber in Hasselfelde

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Nach den Textquellen: Oberharzstadt, Wikipedia, Harzer Volksstimme (18.04.2021)
Copyright der Fotos Bernd Sternal 2021

 
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