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Harzer Mühlen: Geschichte und Ausflugsziele


Brot war im Mittelalter das Hauptnahrungsmittel für viele Bevölkerungsteile. Dementsprechend florierte zu dieser Zeit das Geschäft mit dem Mahlen von Getreide und Öl. Fast jedes Dorf im Harz hatte seine eigene Mühle. Größere Orte wie Goslar, Alberstadt und Blankenburg konnten sogar mehrere Mühlen unterhalten. Im Harz gab es im Mittelalter daher unzählige Wassermühlen und Windmühlen. Davon zeugt noch heute beispielsweise der Mühlenwanderweg, der an gleich sieben Mühlen erinnert. Doch leider ist von diesen sieben Mühlen heutzutage nur noch eine einzige, nämlich die
Regensteinmühle, erhalten. Hier wurde für den Grafen von Regenstein einst Öl und Mehl hergestellt. Dieses Beispiel zeigt, dass von den meisten Mühlen nur noch der Standort bekannt ist. Nur einige wenige wurden liebevoll restauriert und wiederaufgebaut. Umso bedeutender sind diese Wasser- und Windmühlen heute. Denn jede einzelne erzählt ihre eigene Geschichte, die bis oft bis ins Mittelalter zurückreicht. Viele der erhaltenen Mühlen können heutzutage besichtigt werden. Einmal im Jahr, am Pfingstmontag - dem deutschen Mühlentag - werden einige dieser Mühlen sogar wieder in Betrieb genommen.

Regensteinmühle

 

Harzer Windmühlen  

Windmühlen nutzen bekanntermaßen die Windkraft, um die Mühle anzutreiben. Im Harz stehen vorwiegend Bockwindmühlen. Diese wurden aus Holz gefertigt und auf einem sogenannten "Bock" gelagert. Der Bock war drehbar und konnte somit optimal nach dem Wind ausgerichtet werden. Bekannte Bockwindmühlen sind in der Gemeinde Huy zu finden. In den Ortsteilen Anderbeck, Badersleben und Dingelstedt können diese besichtigt werden. Weitere Bockwindmühlen stehen in Sargstedt und Danstedt. Neben den Bockwindmühlen wurden im Harz auch gemauerte Turmwindmühlen gebaut, die nicht drehbar sind, wie die Turmwindmühle in Endorf. 

Dass Windmühlen so symbolträchtig sind, dass sie zu einem Wahrzeichen werden können, beweist übrigens die griechische Insel Mykonos. Die sogenannten Kato Milli gehören zu Mykonos wie der schiefe Turm zu Pisa und sind wohl das meistfotografierte Motiv auf der Insel. Durch ihre majestätische Größe handelt es sich um besonders imposante Bauwerke, die direkt am Meer stehen, und somit den Wind optimal nutzen. Leider sind jedoch auch hier von den ursprünglich zehn Turmwindmühlen, in denen das Getreide der ganzen Insel verarbeitet wurde, heute nur mehr fünf komplett erhalten.

 

Harzer Wassermühlen 

Im Harz, mit seinen vielen Bächen und Bergen, findet sich Wasser im Überfluss. Daher waren vorrangig nicht Windmühlen, sondern Wassermühlen die gängigere Art. Die Funktionsweise von Wassermühlen ist simpel: Mit dem Wasser eines Baches oder Flusses wurde ein Wasserrad angetrieben, dass die Kraft des Wassers in mechanische Energie umwandelte. Teilweise wurden dafür sogar Wassergräben, Teiche und Kanäle angelegt, um die Fallhöhe des Wassers zu erhöhen und Wasserreserven anzulegen. Bekannte Mühlen im Harz sind die Wassermühlen in Derenburg, Abbenrode, Rimbeck, Dedeleben, Badersleben und Berßel. Wer den Ausflug zur Mühle mit einem Besuch im Gasthof kombinieren möchte, dem sei der Gasthof Obere Mühle Blankenburg ans Herz gelegt. Im Jahr 2004 wurde das abbruchreife Gebäude samt Mühle in mühevoller Detailarbeit komplett saniert. Es entstand der Gasthof Obere Mühle samt Hotel. Auf der Terrasse hat man einen wunderschönen Panoramablick auf das umliegende Harzvorland.

 

Fazit 

Im Harz gab es im Mittelalter unzählige Wassermühlen und Windmühlen. Leider ist heute nur noch ein Bruchteil davon komplett erhalten. Diese wurden in mühlevoller Kleinarbeit restauriert und können heute besichtigt werden.

 

Mühlen im Harz


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